Allgemeine Geschäftsbedingungen

Holocafé Düsseldorf, Stand: 12.10.2016

  1. Leistungsangebot
    1. „Holocafé“ ist ein Angebot der Eberlei, Karger, Kreutz GbR, Heyestr. 41a, 40625 Düsseldorf (nachfolgend der „Betreiber“).
    2. Im Rahmen des „Holocafé“ stellt der Betreiber den Kunden die Möglichkeit zur Verfügung, neueste Virtual-Reality-Technologie („VR-Technologie“) im Rahmen von Spielen und Unterhaltungsanwendungen selbst zu erfahren.
    3. Die Nutzung der VR-Technologie und der Räume des Holocafé ist entweder im Rahmen einer geschlossenen Gruppe oder gemeinsam mit fremden Kunden möglich. Entsprechende Wünsche sind bei der Buchung zu erklären, ansonsten wird von einer Nutzung gemeinsam mit fremden Kunden ausgegangen.
    4. Der Betreiber bietet die Leistungen des Holocafé ausschließlich im Rahmen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen an. Der Einbeziehung von allgemeinen Geschäftsbedingungen von Kunden wird ausdrücklich widersprochen.
  2. Reservierungen und Stornierungen
    1. Reservierungen sind über die Internetseite des Holocafé oder telefonisch möglich. Eine Reservierung wird rechtsverbindlich durch das Klicken des Buttons „Kostenpflichtig reservieren“ bzw. „kostenpflichtig reservieren und bezahlen“. Der Betreiber wird den Eingang der Reservierung unverzüglich per E-Mail an die angegebene Adresse bestätigen. Mit der Bestätigung der Reservierung kommt die Vertrag über die Nutzung des Holocafé wirksam zu Stande.
    2. Reservierung verfallen spätestens 30 Minuten vor dem jeweiligen Besuchstermin, soweit der Kunde nicht vorher im Holocafé die jeweiligen Eintrittskarten abgeholt und bezahlt hat. Dies gilt nicht, soweit die Eintrittskarten im Rahmen der Reservierung bereits bezahlt wurden.
    3. Erscheint ein Kunde trotz vorbezahlter Reservierung nicht und erhält der Betreiber keine Mitteilung, dass der Termin nicht wahrgenommen wird, kann der Betreiber die Spielfläche nach der Hälfte der reservierten Nutzungsdauer an andere Gäste bei Bedarf vergeben. Etwaige Einnahmen aus der Weitervermietung werden auf die Pauschale nach dieser Ziffer angerechnet.
    4. Soweit eine Reservierung im Voraus bezahlt wurde, ist sie jederzeit bis zu 3 Tagen vor dem jeweiligen Termin kostenlos stornierbar. Soweit der Betrag bereits abgebucht wurde, wird er auf über die gleiche Zahlungsart zurückerstattet, andernfalls erfolgt gar nicht erst eine Abbuchung.
    5. Wird ein Termin später als 3 Tage vor dem jeweiligen Termin abgesagt, behält der Betreiber seinen Vergütungsanspruch. Er wird sich jedoch das anrechnen lassen, was er an Aufwendungen durch die Absage erspart oder sonst einnimmt. Wenn kein neuer Kunde für den Reservierungszeitraum gewonnen werden kann, so ist der Betreiber berechtigt, pauschal 95% der Reservierungskosten als Stornierungpauschale einzubehalten. Im Fall einer zeitanteiligen Neuvermietung wird die Stornierungspauschale anteilig gekürzt. Der Nachweis einer wesentlichen höheren Ersparnis oder wesentlich höheren alternativen Einnahmen bleibt dem Kunden unbenommen.
    6. Soweit es die Buchungssituation zulässt kann der Betreiber in Fällen der Ziffer 2.5 prüfen, ob und inwieweit eine Umbuchung auf einen Termin innerhalb von 14 Tagen ab dem Buchungsdatum unter Anrechnung der bereits geleisteten Zahlungen möglich ist. Eine Verpflichtung hierzu auf Seiten des Betreibers besteht nicht.
    7. Bei einer Reservierung für Gruppen ab 5 Personen ist eine kostenlose Stornierung nach Ziffer 2.4 nur bis zu 5 Tagen vor dem Termin möglich.
    8. Ab einer Gruppegröße von 5 Personen oder im Fall der Reservierung durch Unternehmer ist eine Reservierung nur gegen entsprechende Vorkasse bei Buchung möglich.
    9. Der Betreiber ist selbst zum Rücktritt von einer Reservierung berechtigt, soweit ihm Anfragen anderer Kunden für den gleichen Zeitraum vorliegen und der bereits reservierte Kunde trotz Nachfrage und angemessener Fristsetzung auf sein Stornierungsrecht nicht verzichtet und soweit noch nicht geschehen eine Vorauszahlung leistet. Ebenfalls kann der Betreiber von der Reservierung zurücktreten, soweit er an der Leistungserbringung aus Gründen höherer Gewalt gehindert wird, eine Anmeldung unter falschen oder irreführenden Angaben erfolgte, wobei wesentlich die Identität des Kunden oder das Alter der Gäste sein kann.
  3. Jugendschutz und Altersfreigabe
    1. Die Spiele und Multimediaanwendungen, die den Kunden im Holocafé zugänglich gemacht werden, weisen zum Teil eine Altersfreigabe der USK (Freiwillige Selbstkontrolle Unterhaltungssoftware GmbH) gemäß den Vorschriften des Jugendschutzgesetzes bzw. des Jugendmedienschutzstaatsvertrages aus. Soweit dies nicht der Fall ist, wurde durch den Betreiber eine Bewertung vorgenommen.
    2. Der Betreiber wird Spiele und Anwendungen noch bis zu einer Altersstufe zur Verfügung stellen, die dem jüngsten Gruppenmitglied entspricht.
    3. Der Betreiber ist daher berechtigt die Altersangaben des Kunden anhand eines öffentlichen Ausweisdokuments (Personalausweis, Reisepass, Führerschein) zu überprüfen. Ist ein Altersnachweis nicht für alle Gäste möglich, ist der Betreiber berechtigt nur solche Spiele und Multimediaanwendung zugänglich zu machen die keine Altersbeschränkung aufweisen oder ab 6 Jahren freigegeben sind.
    4. Aus organisatorischen Gründen werden Spiele oder Multimediaanwendungen mit einer höheren Altersfreigabe auch dann nicht zur Verfügung gestellt, wenn eventuell anwesende Eltern den Minderjährigen begleiten.
    5. Eine Erstattung der Eintrittskarten erfolgt nicht, soweit aufgrund der Altersfreigaben bestimmte Wunschspiele der Kunden nicht zur Verfügung gestellt werden können.
  4. Nutzungsausschluss
    1. Der Betreiber behält sich das Recht vor, Personen im Einzelfall von der Nutzung des Holocafés auszuschließen, soweit diese alkoholisiert sind oder sonstige Bewusstseins verändernde Drogen zu sich genommen haben. Dies gilt ebenfalls für den Fall, dass sich einzelne Personen trotz wiederholter Ermahnung störend laut verhalten und damit das Erlebnis der anderen Kunden negativ beeinflussen, soweit sich einzelne Personen aggressiv, fremdenfeindlich, provozierend oder in sonstiger Weise für eine Nutzung des Holocafés unangemessen gegenüber den Mitarbeitern oder anderen Gästen verhalten. Die Werbung für politische Parteien, Religionen oder sonstige Ideologien in den Räumen des Holocafé ist ebenfalls nicht gestattet.
    2. Bei der VR-Technologie handelt es sich um eine junge Technologie, die sich stätig weiterentwickelt. Das Holocafé setzt aktuellste Technik ein, dennoch kann es bei Nutzung der VR-Technologie genauso wie bei anderen Bildschirmanwendungen zu Schwindelgefühl, Übelkeit, Sehstörungen, Augenschmerzen, Orientierungs- und Bewusstseinsstörungen, Kopfschmerzen bis hin zu epileptischen Anfällen kommen. Sollte eine entsprechende Vorerkrankung bei Ihnen bekannt sein, wird von der Nutzung des Holocafés abgeraten. In jedem Fall sollte bei bekannten Vorerkrankungen auch im Familienkreis vor dem Besuch des Holocafés ein Arzt konsultiert werden. Sollten sich während der Nutzung entsprechende Symptome zeigen, wird dringend davon abgeraten die VR-Technologie unmittelbar weiter zu nutzen. Es wird empfohlen spätestens nach einer Stunde eine mindestens 15 minütige Pause einzulegen.
    3. Eine Erstattung aufgrund einer eingeschränkten oder nicht erfolgten Nutzung aus Gründen der Ziffer 4.1 oder 4.2 findet ausschließlich nach den Regeln der Ziffer 2 statt.
  5. Haftung
    1. Ansprüche der Kunden auf Schadensersatz sind ausgeschlossen, soweit nicht nachfolgend anderes geregelt ist. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche der Kunden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung seitens des Betreibers, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrages notwendig ist. Eine „Kardinalpflicht“ bzw. „wesentliche Vertragspflichten“ sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglichen und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertraut und vertrauen darf.
    2. Bei der Verletzung von Kardinalspflichten haftet der Betreiber nur für den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche des Nutzers aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
    3. Die Einschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen der Betreiber, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.
  6. Hausordnung (Aufnahmen/Getränke/Lebensmittel)
    1. Das Fertigen und Verbreiten von Foto- und Videoaufnahmen im Holocafé ist erlaubt. Die Persönlichkeitsrechte gefilmter oder fotografierter Personen sind jedoch stets zu beachten.
    2. Mitgebrachte Speisen und Getränke dürfen, soweit dies nicht zu einer Störung der anderen Gäste führt in den Räumen des Holocafés verzehrt werden. Ein Verzehr auf der Spielfläche ist verboten. Alkoholische Getränke dürfen weder mitgebracht noch in den Räumen verzehrt werden.
  7. Sonstiges
    1. Es gilt deutsches Recht.
    2. Sollten einzelne Klauseln ganz oder teilweise unwirksam oder unvollständig sein, beeinträchtigt dies nicht die Wirksamkeit der Vertragsbedingungen im Übrigen.
    3. Soweit es sich beim Kunden um Kaufleute, öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder juristische Personen des öffentlichen Rechts handelt, wird Düsseldorf als ausschließlicher Gerichtsstand vereinbart.